Was bedeutet für Sie der Wechsel in die HZV?

In erster Linie:
Ich kann Sie weiterhin menschlich und fachlich gut betreuen!
 

In der HZV gibt es eine Hausarztbindung. Das bedeutet, Sie wählen mich für mindestens ein Jahr als Hausärztin und müssen bei vorzeitigem Wechsel der Kasse gegenüber eine Begründung angeben (z. B. Umzug, gestörtes Arzt-Patienten-Verhältnis). 
Sie dürfen in begründeten Fällen (z.B. wenn meine Praxis geschlossen ist) einen Vertretungsarzt aufsuchen. 

Darüber hinaus gibt es die Überweisungspflicht: Vor Aufsuchen eines Facharztes müssen Sie sich in meiner Praxis eine Überweisung holen. Ausnahmen sind: Frauenärzte, Kinderärzte, Augenärzte und akute Notfälle. 
Sie profitieren mittelfristig von diesem „Mehraufwand“. Patienten, deren medizinische Versorgung durch den Hausarzt koordiniert wird, sind nachweislich besser versorgt. 

Sehr erfreulich ist, dass es in der HZV großzügigere Vorsorgeangebote gibt. Insbesondere bei der AOK, LKK und den BKK können diese Angebote häufiger oder früher im Leben genutzt werden. 

Ein besonders attraktiver Unterschied für AOK-Patienten ist die Zuzahlungsbefreiung bei vielen Medikamenten, oder die Zuzahlungsbefreiung bei stationären Aufenthalten für Patienten der Bosch BKK. 

Für die genaue Übersicht der Vergünstigungen in Ihrer Krankenkasse wenden Sie sich bitte an diese. 

Lesen Sie gerne den Mustervertrag (bespielhaft für die AOK). So können Sie sich im Vorfeld über die genauen Vertragsinhalte informieren.  

Was würde sich für Sie verändern, wenn Sie im KV-System blieben?

Das neue KV-System bestraft Mehrfachkontakte im Quartal. Wenn Sie also innerhalb der drei Monate, die ein Quartal dauert, wiederholt ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen wollen, kann ich mir nur in dringenden Fällen Zeit für Sie nehmen. Die Wartezeiten auf einen Termin werden sich verlängern.

HZV für jeden?

Es gibt Patienten, die möglicherweise trotz der Verschlechterung der Versorgungsmöglichkeiten im KV-System bleiben sollten:

  • Studenten, die sowohl in Frauenzimmern als auch am Studienort einen Hausarzt brauchen
  • Arzthelferinnen, die bei einem Hausarzt arbeiten und von diesem mitbetreut werden
  • Menschen, die planen, in den nächsten Monaten umzuziehen


Wenn Sie sich fragen, ob Sie zu den Menschen gehören, die im KV-System bleiben sollten, sprechen Sie bitte mein Team oder mich an. Wir beraten Sie gerne individuell.